Am Freitag vor den Pfingstferien hatten Tabea Knappenberger, Adrian Prasnikar, Jonathan Großmann und Emanuel Raab die Gelegenheit einen Tag auf dem Forschungssegelboot Aldebaran zu verbringen

und sich auf dem Bodensee mit Gewässerökologie zu beschäftigen. Im Mittelpunkt stand dabei die Untersuchung der Tier- und Pflanzenwelt im Uferbereich und im Freiwasser. Außerdem wurde Sichttiefe, Temperatur und Sauerstoffgehalt in verschiedenen Wassertiefen ermittelt und deren Bedeutung für das Ökosystem Bodensee erläutert. Auch die Tauchfahrt einer Unterwasser-Drohne war eine spannende Angelegenheit. Bemerkenswert war, dass die häufigsten Tierarten die gefunden wurden, sogenannte Neozoen waren, Arten also, die erst seit wenigen Jahren im Bodensee heimisch sind. Das waren neben einer bestimmten Flohkrebsart vor allem zwei Muschelarten und die anmutigen Schwebegarnelen. Hannes, der Biologe, der für die fachliche Betreuung verantwortlich war, erläuterte anschaulich, inwiefern solche neuen Arten das Ökosystem durcheinanderwirbeln, teils bereichern, teils aber auch gefährden. Es wurde deutlich, dass sich der Bodensee ständig verändert und dass es bezüglich der Folgen dieser Änderungen noch viel zu forschen gibt. Für das Team der JCBS war natürlich auch das Leben an Bord eines Segelschiffes eine interessante Erfahrung. Im nächsten Rundbrief folgt zu dieser Exkursion noch ein ausführlicher Bericht von Emanuel Raab.

 

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