Am 22. Januar 2019 fuhr die G12 mit Biologie-Fachlehrer Herrn Ulmer ans Karlsruher Institut für Technologie, um sich in Theorie und Praxis mit dem genetischen Fingerabdruck zu beschäftigen.

Gegen 9 Uhr waren sämtliche Schüler am großen Campus des Instituts angekommen. Wir saßen in einen Lehrraum, wo wir eine kurze Einführung bezüglich Sicherheitsmaßnahmen bekamen. Anschließend sprachen wir über eine Methode DNA-Stränge zu vervielfältigen, die PCR-Methode. Außerdem ging es um die Gelelektrophorese, womit man DNA-Stränge auftrennen kann. Nachdem wir die Theorie besprochen hatten, durften wir uns Laborkittel anziehen und selber unsere eigene DNA aufbereiten, um diese dann mittels PCR zu vervielfältigen. Da das Vervielfältigen der DNA eine Weile brauchte, war dazwischen die Mittagspause, wo wir mehr von dem eindrucksvollen Campus zu sehen bekamen und in der Kantine zu Mittag aßen. Nach der Mittagspause durften wir die Gelelektrophorese durchführen, was in der Praxis um einiges interessanter ist, da wir es zuvor nur auf Abbildungen im Biobuch sahen. Unser Kursleiter erklärte uns die vielen Anwendungsgebiete der PCR-Methode und Gelelektrophorese wie z.B. Vaterschaftstests oder Anwendung in der Kriminologie. Dann bekamen wir auch schon unsere Ergebnisse der Gelelektrophorese: unsere eigenen genetischen Fingerabdrücke. Zwischendurch gab es noch eine Präsentation zum KIT allgemein und eine Führung durch die Ausstellung mit Projekten, woran Wissenschaftler des KITs beteiligt waren.

Es war ein toller Ausflug, da wir zuvor die Thematik im Biologieunterricht erarbeitet hatten und sie nun selber durchführen durften. Außerdem war das Personal des KITs sehr nett und daran interessiert, uns für das Thema zu begeistern.

Julian Röhm, G12

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