„Wenn Christus nicht auferweckt ist, sind wir die elendsten aller Menschen“ – klare Kante für christlichen Glauben

 

Sucht man als Außenstehender in der katholischen Kirche jemanden, der für die gesamte Gemeinde bevollmächtigt ist, zu allen wichtigen Fragen des Lebens Stellung beziehen, ist es kein Geheimnis, an wen man sich wenden muss: Das unbestrittene Sprachrohr ist der Papst. Nicht ganz so klar sieht dies in der evangelischen Kirche aus und noch schwieriger wird es, unter den verschiedensten evangelikalen Gemeinden jemanden zu finden, auf den dies zutrifft. Einer jedoch, auf den das zumindest im Ansatz zutreffen könnte, ist Ulrich Parzany. Als Schüler des berühmten Jugendpfarrers Wilhelm Busch ist der inzwischen 78-jährige Essener Prediger der vielleicht bedeutendste deutschsprachige Evangelist unserer Zeit. Vom 18. Bis 20. März 2019 sprach Parzany als Gastredner an der Johann-Christoph-Blumhardt-Schule.

An drei Abenden fanden sich jeweils ca. 400 Menschen ein, um zu hören, was Parzany zu dem Motto „Lebst du schon“ weiterzugeben hatte. Angelehnt an das bekannte Bibelwort aus 1. Kor. 13,13: „Nun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung …“ standen diese Abende unter folgenden Themen:

  • Wozu glauben?
  • Warum lieben?
  • Worauf hoffen?

Am letzten dieser drei Abende begrüßte Parzany die Anwesenden mit den Worten: „Ich bin hier im Schwabenländle: Schaffe, schaffe, Häusle baue – und verrecke. Ich weiß, ich bin hier kein Mensch. Ich bin Mieter.“ Zuspitzungen wie diese sind es, die den Prediger aus dem Ruhrgebiet auszeichnen. Parzany ist kein Diplomat, er ist Provokateur, der seine Zuhörer zum Nachdenken bringen will. Mittelmäßigkeit und Kompromisse sind ihm fremd, denn er hat eine klare Botschaft zu verkünden. In seinen Ansprachen zeigte er deutlich auf, wie sehr er sein eigenes Leben ganz in den Dienst der Nachfolge von Jesus stellt. Sich mit einem guten Leben zu trösten ist für ihn keine Option. Denn „wenn Christus nicht auferstanden ist“, mahnt Parzany, den Apostel Paulus zitierend, dann seien „wir die elendsten von allen Menschen“.

Insgesamt haben die Besucherinnen und Besucher drei wertvolle Abende erlebt. Ein Dankeschön sei an dieser Stelle an alle Beteiligte ausgesprochen, die dies ermöglicht haben.

Wer die Vorträge gerne nachhören möchte, kann sie unter folgendem Link herunterladen:

https://www.jcbs.de/aktuelles/pro-christ-live-download

 

Matthias Deutsch

Reinhard Wurster

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