„Wie soll ich dich nennen? Al, Kumpel, Kollega, Keule oder krasser Checker mit peinlicher Kopfbedecka?“,

eine von vielen lustigen Sprüchen, über die wir im Musical „Aladdin - aus 1001 Nacht“ lachen konnten.

Die Geschichte wurde durch prunkvolle Kostüme, wie paillettenbestückte Kleider, Turbane und Rüstungen, zu einem besonderen Erlebnis. Es gab atemberauende Effekte, wie ein Feuerwerk und aufwendige, sogar sich selbst bewegende, Kulissen. Der fliegende Teppich wurde beispielsweise durch Stahlstangen gehalten, die vibrierten, damit es so aussah als würde er schweben. Außerdem wurden Szenen mit überwältigen Bühnenbildern ausgeschmückt, wie einem wunderschönen Sternenhimmel. Abgesehen von der Technik wurde die Darstellung von einem Orchester mit bombastischer Musik untermalt. Das gab dem Zuschauer das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein. Die Schauspieler tanzten zum Teil ganze Szenen lang. Und der große Aufwand, welcher hinter einem Musical steckt, konnte richtig gespürt werden.

Allem in Allem ein Erlebnis, das man einmal erlebt haben sollte.

Begeisternd, wie allein wie die Technik alles wahr und real wirken lassen kann und was der Mix aus Tanz, Gesang und Musik bewirkt.

William Günther, G9