Am 2. Februar 2015 gingen wir, die Klasse WR7, wie immer zur Schule. Doch an diesem Tag war alles anders. Nach der Andacht fuhren wir mit Bus und Zug zur jüdischen Gemeinde Pforzheim. Daran konnten uns auch die großen Schneeflocken nicht hindern. 

Am jüdischen Zentrum angekommen ließ uns der Rabbiner Michael Jakov Bar-Lev herein. Er begrüßte uns freundlich. Wir gingen in einen schönen Raum. Die Jungs mussten eine Kippa aufsetzen. Das ist eine Kopfbedeckung, weil alle Männer in der Synagoge eine Kopfbedeckung tragen müssen. Es ist also genau anders rum wie bei uns in der Kirche. Da müssen wir die Kopfbedeckung abnehmen. Dann betraten wir den Gebetsraum, wo wir uns auf die Bänke, die direkt aus Israel kommen, niederließen. Sie waren sehr bequem. Der Rabbi erzählte uns über die Regeln, die es im Judentum gibt und erklärte uns ein paar. Wir durften nach vorne kommen. Dann zeigte er uns noch sehr wertvolle Thora-Rollen, die von Hand geschrieben wurden. Das ist echt viel Arbeit.

Auf der Heimfahrt gingen wir noch zum Burger King. Es hat uns allen viel Spaß gemacht. Und wir haben viel gelernt.