Begonnen hat die Klassenfahrt in aller Frühe.

Um 4.15 Uhr sollten wir bereits an der Schule sein, um unser Gepäck in die Schulbusse zu legen, damit wir pünktlich um 4.30 Uhr losfahren konnten. Alle 24 Schüler der BG12 waren bei der Klassenfahrt in die Bretagne/Frankreich mit Frau Kern und Herrn Vollheim dabei. Die Zimmer und die Umgebung der christlichen Jugendherberge waren sehr schön. Das vorhergesagte schlechte Wetter blieb glücklicherweise aus, sodass wir gleich nach unserer Ankunft Fußball und Volleyball spielen konnten. Danach hörten wir eine Andacht. Abends liefen wir an den wenig besuchten Sandstrand. Herr Vollheim nutzte diese Gelegenheit, um zusammen mit fünf weiteren Schülern in das eiskalte Atlantikwasser zu springen. Um 23.00 Uhr war Bettruhe.

Der nächste Tag begann um 8.30 Uhr mit dem Frühstück. Nach der Andacht am Morgen wanderten wir an der Küste der Bretagne entlang nach St. Lunaire. Dort hatten wir wieder die Gelegenheit im Meer zu baden. Anschließend gingen wir zur Pointe du Décollé, die eine super Möglichkeit bot Bilder zu machen – mit dem Meer im Hintergrund. Danach ging es weiter an einen anderen größeren Strand der Stadt. Beide Strände waren wunderschön und trotz des guten Wetters kaum besucht. Abends genossen wir einen lustigen bunten Abend, den zwei Mitschülerinnen vorbereitet hatten.

Am dritten Tag fuhren wir mit einem Reisebus zum Mont St. Michel. Dort gaben uns die Lehrer die Möglichkeit, die Abtei alleine zu erkunden. Man konnte über die Mauern laufen und von einer Terrasse über die weite Landschaft sehen. Gegen 14.00 Uhr fuhren wir weiter nach Cancale. Dort hörten wir von Frau Kern eine  Andacht und hatten anschließend Freizeit. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Nach dem Abendessen hörten wir, wie die christliche Jugendherberge enstanden ist. Übersetzt wurde der Vortrag von unseren französischkundigen Mitschülern. Anschließend gingen wir selbstverständlich wieder an „unseren“ nahegelegenen Strand.

Am Donnerstag besuchten wir die am zweitbesten befestigte Stadt Frankreichs: St. Malo. In Dinard stiegen wir in ein Boot, das uns zur Altstadt von St. Malo fuhr. Auch dort hatte die Klasse den gesamten Nachmittag Zeit, die Stadt zu erkunden. Nach der Erkundung bestand die Möglichkeit, an einen der vielen Strände der Stadt zu gehen. Wir wählten einen Strand aus, von dem aus man bei Ebbe auf eine benachbarte Insel gehen konnte und von einem Sprungturm ins Meer springen konnte. Durch ein Rückhaltebecken blieb das Wasser auch bei Ebbe hoch genug zum Springen. Abends kam noch einmal Hektik wegen der am folgenden Tag anstehenden Rückfahrt auf. Es war ungewiss, ob die Züge wie geplant fahren würden, da die französische Zuggesellschaft streikte.

Doch die Rückfahrt verlief problemlos und wir kamen wohlbehalten mit vielen schönen Eindrücken am Freitagabend wieder an der Schule an. 

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