GOTT HILF MIR! Diese drei Worte haben wahrscheinlich schon die meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben ausgesprochen.

Spätestens wenn man in einer prekären Situation steht und es menschlich gesehen keinen Ausweg mehr gibt, kommen diese drei Worte sehr schnell über unsere Lippen.

Auch in Ps.102 richtet der Psalmist, der unglücklich und mit seinen Kräften am Ende ist, einen solchen Hilfeschrei an Gott:

Ps.102,2-3

Herr, höre mein Gebet, lass meinen Hilferuf zu dir dringen! Jetzt am Tag der Not, verbirg dich doch nicht vor mit! Höre mich jetzt, ich schreie zu dir; erhöre mich bald!

Warum ist es so, dass wir Menschen oft erst in ausweglosen Situationen zu Gott um Hilfe schreien? Liegt es daran, dass wir meinen ansonsten auch ohne seine Hilfe klarzukommen? Der Psalmist erwähnt auch den „Tag der Not“ als Grund für seinen Hilferuf. Daran geknüpft ist eine Bitte um Erhörung. Es scheint als sei Gott oft der „Notnagel“ das letzte „rettende Seil“ welches wir Menschen anpacken, um Hilfe zu erfahren.

Jesus selbst kam auf diese Welt und möchte für dich heute dieses rettende Seil sein, welches dir neue Hoffnung und eine Perspektive für eine gesicherte Zukunft geben kann.

Was meine ich damit? An Ostern haben wir uns an den Tod Jesus und über seine Auferstehung zurückerinnert. Jesus gab sein Leben für alle Menschen, damit wir Menschen vor Gottes Gericht bestehen können. Als Jesus auf Erden war, hat er Menschen eingeladen zu Ihm zu kommen um Befreiung von ihren Lasten zu bekommen. Doch wen fordert er auf zu Ihm zu kommen? Mt. 11,28 beantwortet uns dies: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken!

Gott freut sich, wenn wir Menschen als seine Geschöpfe zu Ihm kommen und damit zeigen, dass wir von Ihm abhängig sind.

In welcher Situation stehst du gerade?

Komm mit deinen Sorgen, Belastungen und Fragen zu Jesus.

Sprich diese einfachen drei Worte - GOTT HILF MIR! Eines ist sicher - Gott wird antworten!